dm-med startet mit OTC-Versand

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Autor: Apozin GmbH

Unternehmenskommunikation und Marketing

dm-med startet mit OTC-Versand

Warum Apotheken jetzt ihre Stärken zeigen können

Wiesbaden, 8. Januar 2026: dm startet mit OTC-Versand und ändert damit die Wahrnehmung von OTC: bequem, dauerhaft bepreist, in bekannte Einkaufsroutinen gebettet.

Für Apotheken ist das kein Grund zur Sorge, sondern ein Anlass, das zu tun, was langfristig trägt: Profil zeigen, Beratung sichtbar machen, Kunden auch digital binden und unternehmerisch denken.

Zum Start stehen rund 2.500 OTC-Produkte, apothekenexklusive Nahrungsergänzungsmittel sowie Vitamine und ca. 1.000 Hautkosmetik-Produkte per Web und App bereit.

Hier zum Artikel der Deutscher Apotheker Zeitung (DAZ): https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2025/12/16/dm-startet-otc-versand-mit-dauertiefpreisen

Der Einstieg von dm in den OTC-Versand nach den neuen Gesundheitsdienstleistungen in einigen dm-Märkten folgt einer konsistenten Drogerie-Logik. Das verändert Erwartungen, nicht die Rolle der Apotheke.

Vor-Ort-Apotheken haben heute mehr Möglichkeiten denn je, sich klar zu positionieren – als Marke, als Beratungsinstanz und als digital erreichbarer Partner. Entscheidend ist, diese Stärken bewusst und strukturiert auszuspielen.

Worum es bei dm-med geht und was das für Apotheken heißt

Mit dm-med bringt dm OTC-Produkte in einen vertrauten Kontext:
Dauerpreise, einfacher Warenkorb, schnelle Verfügbarkeit.

Das ist weder neu noch überraschend – sondern Ausdruck eines Marktes, in dem Kunden Entscheidungen zunehmend vorab digital vorbereiten.

Für Apotheken ist das kein Preissignal, sondern ein Marken- und Strategie-Weckruf. Wer sich nur über Rx definiert, wird austauschbar. Wer als Apotheke mit Profil auftritt – fachlich, digital, unternehmerisch – bleibt unabhängig und relevant.

Es ist also keine Abwertung ihrer Leistung, sondern ein klarer Hinweis: Wer früh sichtbar ist, wird bewusst gewählt.

dm startet mit OTC

Was sich im Markt verschiebt

OTC wird als Konsumprodukt inszeniert: Kunden sind es gewohnt, Produkte schnell zu vergleichen, zu kombinieren, „mitzukaufen“. Diese Logik schwappt auf Gesundheit über. Und Kaufentscheidungen verlagern sich vor den Apothekenkontakt.

Preise werden zum Daueranker, nicht zur Aktion: Kunden orientieren sich stärker an Übersicht, Einfachheit und Preisstabilität.

Beratung wird implizit durch Auswahl & Komfort ersetzt: Pharmazeutische Kompetenz existiert – wird aber digital oft nicht wahrgenommen, weil sie nicht klar angeboten wird. 

Apozin-Haltung seit über 25 Jahren:
Apotheke als Marke

Was wir von Apozin seit über 25 Jahren sagen und was heute aktueller ist denn je:

Schwerpunkte statt Beliebigkeit

Apotheke ist Marke, nicht nur Standort: Also nicht einfach nur „die Apotheke an der Ecke“, sondern die Haut-Apotheke, die Familien-Apotheke, die Schmerz-Apotheke, die Impf- & Vorsorge-Apotheke.

Besondere Beratung statt Standardabgabe

Beratung ist kein Nebeneffekt – sie ist das Produkt, das kein Versandhandel oder Drogeriemarkt liefern kann. Aber nur dann, wenn sie klar benannt, verständlich erklärt, aktiv angeboten und einfach zugänglich wird.

Unternehmerisch denken – nicht nur heilberuflich:

Apotheker sind Heilberufler und Unternehmer. Unternehmerisch zu denken heißt nicht, sich zu verbiegen, sondern Spielräume und Umsatz bewusst zu sichern.

Unabhängigkeit und Datenhoheit:

Heißt: eigene Kundenbeziehung, eigene Daten, eigene Kommunikationswege, eigene Systeme. Nicht ausgeliefert sein an Plattformlogiken, Fremdapps, fremden Preisstrategien. Das ist keine Technikfrage. Das ist eine unternehmerische Grundsatzentscheidung.

Kunden digital binden, und zwar dauerhaft:

Die Kundenbeziehung geht digital weiter, beginnt dort oft auch. Wer hier nicht stattfindet, findet später oft gar nicht statt.

Digitale Kundenbindung

Fünf Schritte, die Orientierung geben

1. Eigene Rolle klären

  • Für wen sind wir besonders relevant?

  • Wofür stehen wir fachlich?

  • Warum kommen Kunden gezielt zu uns?

Klarheit schafft Ruhe – intern wie extern.

2. Beratung sichtbar machen

Nicht „wir beraten gern“, sondern:

  • konkret benannte Leistungen

  • klare Anlässe und Aktionen

  • verständliche Nutzenargumente und Mehrwerte

So wird Ihre Kompetenz greifbar.

Apothekenberatung

3. OTC bewusst führen

  • definierte Kernsortimente oder Eigenmarken

  • faire, nachvollziehbare Preise

  • sinnvolle Empfehlungen und personalisierte Zielgruppen statt Warenkorb-Logik

4. Digitale Kundenbindung aufbauen

Digitale Nähe ersetzt nicht, aber ergänzt persönliche Nähe:

  • eigene Website

  • eigene App/Services

  • einfache Kommunikations- und Bestellwege

Wichtig: Die Beziehung bleibt Ihre.

5. Team mitnehmen

Einbeziehen und Klarheit geben Sicherheit:

  • im Gespräch

  • in der Empfehlung

  • im Umgang mit neuen Erwartungen

Strategie wird erst im Alltag wirksam, wenn das Team sie versteht und lebt.

Fazit: Eine gute Zeit für bewusste Entscheidungen

dm-med zeigt nicht, dass Apotheken an Bedeutung verlieren. Es zeigt, dass Profil, Haltung und Unabhängigkeit an Bedeutung gewinnen.

Apotheken, die:

  • ihre Stärken klar zeigen

  • Kundenbeziehungen aktiv pflegen

  • digital erreichbar sind

  • und Datenhoheit bewusst sichern

schaffen sich Stabilität. Auch in bewegten Zeiten.

Wie Apozin unterstützt

Apozin begleitet Apotheken seit über 25 Jahren dabei, ihre eigene Rolle klar zu definieren und unabhängig umzusetzen – mit Systemen, die Kundenbindung ermöglichen, Daten in der Apotheke halten und den Apothekenalltag erleichtern.

Im Coffee Talk geht es nicht um Tools, sondern um die Frage:

Wo steht Ihre Apotheke gerade – und welche 2 oder 3 Entscheidungen bringen Sie jetzt strategisch spürbar weiter?

Genau das klären wir gemeinsam, ruhig, strukturiert und auf Augenhöhe.

KI-Hinweis: Texte und Bilder (teilweise) erstellt mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz. #markfirst